Operation Fenriswolf

  • Operation Fenriswolf

    Der 3. Weltkrieg tobt nun seit mehr als zwei Jahren auf der Welt, bisher konnte ein Einsatz von nuklearen Waffen glücklicherweise abgewendet werden. Es ist jedoch fraglich, wie lange dies noch anhalten wird. Zu Beginn des Krieges wurden die Kräfte der Nato von der russischen Offensive überrascht und aus Skandinavien zurückgedrängt. Nach großen Verlusten gelang es ihnen, in Schweden eine neue Verteidigungslinie zu errichten und zu halten. Nun da sich die Lage an der Front stabilisiert hat, hat das Oberkommando beschlossen, eine Gegenoffensive mit dem Ziel der Befreiung Finnlands und dem Angriff auf russisches Kerngebiet zu starten. Als Speerspitze auserkoren wurde die 1. Deustche Panzerdivision sowie die schwedische Livregemtets Husar (Luftlanderegiment) und der First Marine Expeditionary Force. Aktuelle Operationsbasis ist der Flugplatz im Süden von Virolahti, von dem bereits zu Kriegsbeginn der Rückzug gesichert wurde.


    Der Feind hat seine Stellung schwer befestigt. Bei Uutela wissen wir von mindestens zwei Infanteriezügen, davon einer mechanisiert und einem Panzerzug. Zudem konnten unsere Aufklärer in Erfahrung bringen, dass sich zwei befestigte Lager in dem Gebiet finden, welche über Flugabwehr- und Panzerabwehrwaffen verfügen. Weiter im Süden sind unsere Aufklärungsergebnisse schlechter, wir vermuten allerdings, dass sich dort nur leichte Einheiten aufhalten (Infanterie und Radpanzer), was in dem Gebiet aber eine ernstzunehmende Bedrohung darstellt. Das Gebiet ist stark bewaldet und von vielen kleineren Ortschaften durchzogen. Der Feind hat unserer Aufklärung zufolge viele Lichtungen und Hauptstraßen im Süden vermint und viele kleinere Stellungen in den Ortschaften und entlang der Hauptverkehrswege bezogen. Im Hinterland rechnen wir mit weniger Feindkontakt, wir wissen von Patrouillen entlang der Küste, was es uns erschwert, Aufklärer in das Hinterland zu schleusen. Ansonsten vermuten wir aber nur geringe Feindpräsenz. Der Luftraum ist aktuell umkämpft, es ist daher nicht mit Feindlichen Luftangriffen zu rechnen. Es ist allerdings auch nicht möglich, eigene Luftunterstützung zu gewährleisten.


    Der Plan sieht nun wie folgt aus: Im Norden führen deutsche Panzer und Panzergrenadierverbände die Offensive an und nehmen die Ortschaft Uutela. Im Anschluss sollen diese Verbände zur Hauptstadt der Region Virojoki vorrücken und das dortige Flugfeld unter Feuer nehmen. Ziel dieser Operation ist es, den Feind dazu zu zwingen, Kräfte in den Norden zu verlegen, um so eine Luftlandeoperation der Schweden im Süden des Landes zu ermöglichen. Zudem wird die First Marine Expeditionary Force eine Seelandung hinter den feindlichen Linien durchführen, um einen geordneten Rückzug des Feindes zu verhindern. Es wird während der ersten Offensive nicht als möglich erachtet, Virojoki zu nehmen und anschließend gegen die unvermeidliche Gegenoffensive zu halten.